Haiku Code Drive 2009 angekündigt

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Haiku Code Drive (HCD). Dabei werden Projekte und Studenten, die es nicht in einen der begehrten Plätze des Google Summer of Code geschafft haben, durch Haiku Inc. finanziert. Allerdings nicht mit den für ein NASDAQ-Schwergewicht adäquaten $4.500, sondern mit Haiku-moderaten $2.500.

Die Gelder kommen dabei normalerweise aus Spenden, diesmal ist die Finanzierung jedoch ohne einen Spendenmarathon wie letztes Jahr bereits gesichert. Da letztes Jahr nicht alle Projekte des HCD erfolgreich abgeschlossen wurden, sind vom Budget noch $2.500 übrig. Das zweite Projekt wird aus den Geldern des Google Summer of Code 2008 finanziert, $500 pro erfolgreich abgeschlossenen Projekts.

Diese beiden Projekte werden so möglich:

    Volltext-Indizierung und Suchwerkzeug
    Student: Ankur Sethi ("AntiRush" Blog)
    Mentor: Rene Gollent
    Geplant ist ein Plug-In basiertes, Volltext-Indizierungstool für Haiku, das ähnliches bietet wie MAC OS X's Spotlight, GNOME's Tracker und SkyOS's Index Feeder. Hauptziel ist es auf wichtige Dokumente und Anwendungen leichter zugreifen zu können und dafür so wenig wie möglich mit der Maus rumfuchteln zu müssen.

    Services Kit
    Student: Tom Fairfield ("General Maximus" Blog)
    Mentor: Pier Luigi Fiorini
    Das Services Kit soll aus einer Reihe von APIs bestehen, durch die Anwendungen mit verschiedenen Webservices wie Facebook, Twitter und Last.fm Kontakt aufnehmen können.

Warum gerade diese Projekte mit diesen Studenten und Mentoren?
Durch die dieses Jahr verbesserte Auswahlmethode von Projekten/Studenten für den Google Summer of Code (alle mussten für ihre Anmeldung Bugs fixen), konnten die Fähigkeiten und das Engagement der Bewerber viel besser eingeschätzt werden. Außerdem kamen natürlich auch die Programmierer in Frage, die nicht schon bei einer anderen GSoC Organisation untergekommen sind. Und, auch sehr wichtig, es mussten für die Projekte Mentoren gefunden werden, die sich ihnen auch uneingeschränkt widmen können. Damit fallen natürlich diejenigen aus, die schon einen GSoC Studenten betreuen.

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# 1
von Zimmer
So, 05.07.2009 - 14:41

Studenten an Projekten arbeiten lassen, die ihnen wichtige Erfahrung bringen wird und dann auch noch bezahlt? Wer kann da mehr verlangen? online casino

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# 2
von Humdinger
So, 05.07.2009 - 17:32

Ja, ist eine Supersache der GSoC und HCD.
Neben dem dabei entwickelten Code besteht auch immer die Hoffnung, dass man einige Studenten weithin ans Projekt binden kann, bzw. die, die schon vorher an Haiku mitgearbeitet haben, sich auch in Zukunft um ihr ehemaliges Summer of Code Projekt im Besonderen kümmern.

Kommende Woche ist übrigens Halbzeit. Da wird der Entwicklungsstand der einzelnen Projekte beurteilt. Mal sehen was da raus kommt. Einige hatten ja noch Prüfungen im ersten Monat, Ma Jie und Obaro Ogbo hatten zudem arge Internetzugangsprobleme. Der eine in China, der andere in Afrika. Wie man sieht, ist auch die virtuelle noch keine "One World"...

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