Interviews
Interviews mit Leuten aus der Szene
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Verfasst von Humdinger am Di, 02.02.2010 - 14:25
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Der 15. Thank You Award geht an Colin Günther für seine kontinuierliche Arbeit an Haikus WLAN Stack. Herzlichen Glückwunsch, Colin, und vielen Dank auch an alle anderen Kandidaten, die diesmal leer ausgingen.
An dieser Stelle sei auch noch mal auf die WLAN Verschlüsselungs-Bounty hingewiesen, die helfen könnte dieses wichtige Feature für den Alltagseinsatz schneller zu verwirklichen.
UPDATE:
...und jetzt ist auch schon das Mini-Interview mit Colin online:
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Wie alt bist Du und womit verdienst Du Dein Geld?
Ich bin 27 und habe eine super Familie, die mich unterstützt damit ich mich voll aufs Studium konzentrieren kann.
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In der Nominierung heißt es, Du hättest Haiku Wifi-Unterstützung gebracht. Wie schwer (oder einfach) war das?
Schwer, würde ich sagen. Um den FreeBSD Wifi Stack zu portieren, musste ich mehrere Systeme wirklich verstehen. Wie das FreeBSD Netzwerk Subsystem funktioniert und wie Haikus vorhandene Kompatibilätsschicht das Verhalten seines Vorbilds emuliert. Außerdem musste ich die Funktionsweise des FreeBSD Wifi Stacks verstehen und wie dieser mit seinem Subsystem zusammenspielt. Und natürlich musste ich mir Haikus Netzwerk Subsystem ebenfalls einverleiben.
Und schließlich waren da auch noch die 1000 Seiten des IEEE Std 802.11 Dokuments, in dem ich mich zurecht finden musste, um die benötigten Informationen zu finden. Sprich, ich musste es von vorn bis hinten durchlesen.
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Verfasst von Humdinger am Do, 05.11.2009 - 17:51
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Der Podcast "The Linux Link Tech Show" hat ein relativ langes Interview mit Ryan Leavengood und Joseph Prostko geführt (MP3 [29mb] / OGG [73mb]). Haiku hat wohl Probleme mit dem MP3, die OGG Datei lässt sich aber abspielen. Von Joe hört man zwar nicht soviel und die Moderatoren wirken ein wenig konzeptlos (oder haben die was getrunken?), aber Ryan erzählt dafür schön ausführlich über Haiku, seine Wurzeln und Ziele.
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Verfasst von Humdinger am Do, 17.09.2009 - 18:24
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Besser spät als nie gibt es bei Haikuware das Mini-Interview mit dem 12. Thank You Award Gewinner François Revol zu lesen.
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Wie alt bist Du und womit verdienst Du Dein Geld?
30
Ich hab vor einigen Jahren für yellowTAB gearbeitet, bevor sie untergegangen sind. Seitdem habe ich an einigen opensource Projekten für eine Firma in meiner Nähe gearbeitet. Erst ein Java-basiertes "Enterprise Resource Planning"(ERP), dann zur Abwechslung einige PHP Webseiten. Dieses Jahr kann ich hoffentlich mit meiner Dissertation anfangen.
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In der Nominierung heißt es, dass Du wieder Haikus Stand auf der RMLL Konferenz organisiert hast und Du damit, sowie mit Deinen Vorträgen zu Haiku allgemein und Deiner Mitarbeit am ARM Port, Haiku anderen Anhängern freier Software näher gebracht hast.
Wie schwer (oder einfach) war das? Hast Du in den letzten zwei Monaten anderes vollbracht, das wir übersehen haben und das Du als erfolgreicher oder interessanter empfindest?
Die RMLL macht wirklich Spaß. Weil es aber super anstrengend ist sich für eine ganze Woche allein um den Stand zu kümmern, ist es wichtig dafür zu sorgen, dass man nicht allein ist. Sonst sieht man auch nicht was andere so zeigen. Dann sind noch ein paar Mails nötig, um überhaupt einen Stand zu bekommen. Außerdem bekam ich dieses Jahr die Chance für zwei Vorträge: einen über die Entwicklung der Gemeinschaft von BeOS zu Haiku, den anderen über den ARM Port.
Die Vorbereitung auf einen Vortag ohne große visuelle Hilfen verlangt besonders viel Zeit, aber das kenn ich schon. :) Außerdem muss man es ertragen können sich oft zu wiederholen ("Nein, Haiku ist kein GNU/Linux...).
Was den ARM Port angeht, sollte der Dank nicht an erster Stelle an mich gehen; ich war in erster Linie der Mentor für jemand anderen, der die meiste Arbeit machte. Trotzdem erfordert es einige Zeit dafür zu sorgen, dass alles in die richtige Richtung läuft, dass Infos schnell gefunden werden, und dafür zu sorgen, dass sich Leute im Team integriert fühlen.
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Was würde Dir die Arbeit an Haiku erleichtern?
Mehr Zeit. :P
Mehr Spezifikationen von Hardware Herstellern würde auch helfen, obwohl viele langsam auf den Trichter kommen. Es hilft wenn man danach fragt wenn man etwas kauft. Vielleicht kapieren sie dann langsam, dass Hardware mit einem Manual kommen sollte.
My Laptop ist schon ein bisschen alt. Hoffentlich kann ich es bald austauschen und das Kompilieren geht dann etwas schneller als jetzt unter ZETA.
Vielleicht mache ich irgendwann mit dem Webcam Treiber weiter. Wenn also jemand Unterstützung für seine Webcam sehen will, sollte man vielleicht mal eine Abstimmung machen, um die meist-gewünschte zu bestimmen. Momentan werden Sonix-basierte unterstützt (sehr billig), wie z.B. die Macally Icecam1 (ist eigentlich nicht so billig, dafür dürfte sie unter R1/alpha1 funtionieren). Ithamar Adema hat mit einer USB Video Klasse begonnen, aber ich kann ihm dabei nicht helfen, weil ich noch kein UVC Modell habe.
Außerdem vermisse ich einen guten Organizer, den ich mit meinem Smartphone synchronisieren kann um meine Planungen unter Haiku erledigen zu können. Das wäre eine schöne Aufgabe für jemanden...
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Welches interessante Buch, Band, Podcast, Website, Magazin, Film, Serie etc. würdest Du gern empfehlen?
Dr. Who ist mir mit der neuen Serie ans Herz gewachsen.
Was französisches Material angeht, hmm, tja... ach, die Debatten der Nationalversammlung sind ausgesprochene Seifenopern, wie wir kürzlich wieder mit HAOPI2 erleben durften... Es gibt einen Live Stream und irgendwo Aufzeichnungen der HADOPI Debatte, leider noch ohne englische Untertitel. :D
Außerdem möchte ich alle, die im November an Tain l'hermitage vorbeikommen, einladen zur Alchimie Demo Party zu kommen, wo ich R1/alpha zeigen werde.
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Verfasst von Humdinger am Sa, 27.06.2009 - 18:32
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Bei Haikuware findet sich das traditionelle Mini-Interview mit dem letzten TYA Gewinner.
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Wie alt bist Du und womit verdienst Du Dein Geld?
Ich bin 37 und arbeite als technischer Redakteur für eine Firma, die Reparaturanleitungen für einen der gerade "prosperierenden" Auto/Motorradhersteller erstellt...
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In der Nominierung heißt es Du wärst schwer mit Haikus Dokumenattaion beschäftigt gewesen. Wie schwer (oder einfach) war das? Hast Du in den letzten zwei Monaten anderes vollbracht, das wir übersehen haben und das Du als erfolgreicher oder interessanter empfindest?
Schwer oder einfach... es ist wohl keins von beiden. In erster Linie ist es zeitaufwändig: schreiben, ein Bildschirmfoto machen, mehr schreiben, etwas neu schreiben, wieder zurück und den Screenshot aktualisieren, usw. Dann muss man immer auf der Hut sein, um die ganzen Änderungen und Erweiterungen nicht zu verpassen, während Haiku heranwächst.
Auch das richtige Maß muss gefunden werden. Man möchte ja nicht jedes selbsterklärende Menü und Button beschreiben. Andererseits kann dieses Weglassen den Leser irritieren: Warum sind da Lücken, ist die Dokumentation veraltet? Ich versuche auf alle Fälle alles vernünftig ausführlich zu beschreiben und denke mir, das ich oder jemand anders später die Sachen ja auch nochmal ändern oder ganz rausschmeißen kann.
Ich muss allerdings zugeben, dass ich in den letzten zwei Monaten Doku-mäßig nicht allzu aktiv war. Außer ein paar Korrekturen und wenigen neuen Sachen lief da eigentlich nicht so viel. Am meisten haben mich eher die Übersetzungen der Google Summer of Code und Haiku Code Drive Interviews in Beschlag genommen. Nicht dass ich diese Übersetzungen als Riesenerfolg ansähe, vielmehr sind sie ein Ausdruck des Respekts für alle Studenten und ihre Mentoren.
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Was würde Dir die Arbeit an Haiku erleichtern?
Obwohl Haiku bei mir meistens in VirtualBox läuft, wäre ein Treiber für die nVidia 7600GS meines Notebooks toll. Momentan muss ich im VESA fail-safe Mode booten, der das Bild horizontal auf dem Breitbild-LCD verzerrt. Das ist so unscharf, dass ich's nur für ein paar Minuten aushalte um irgendwas nachzuschauen, bevor ich schnell wieder zurück zur VirtualBox in Ubuntu zurückkehre.
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Welches interessante Buch, Band, Podcast, Website, Magazin, Film, Serie etc. würdest Du gern empfehlen?
Mal sehen... Bill Brysons Buch "A Short History of Nearly Everything" lässt sich gut lesen. Es erzählt wie wissenschaftliche Entdeckungen gemacht wurden und wie wir erfuhren was wir heute über das Leben, das Universum und alles sonst wissen. Nicht total wissenschaftlich natürlich, aber eine unterhaltsame Abhandlung, die den Kern der Sache trifft.
Als Podcast empfehle ich den Geologic Podcast von George Hrab, ein sehr witziger und intelligenter Musiker. Manchmal steigert er sich etwas rein, aber das ist wohl normal wenn man etwas mit Leidenschaft tut.
Die James Randi Educational Foundation ist ein weiteres Highlight. Während einen das Swift Blog mal amüsiert mal schockiert, ob des um sich greifenden Unverstands und dessen skrupellose Ausnutzung durch betrügerische Geschäftemacher, ist das Forum der eigentliche Lichtblick. Hier schreiben einige äußerst schlaue Leute. Ich lese meist in der Wissenschaftsecke und verirre mich nur ab und zu in die Verschwörungstheorie oder Paranormale Rubrik um mal kräftig abzulachen.
Nachtrag: Ein gute Übersicht über die Fakten zur Klimadebatte findet sich in dieser 12teiligen Vorlesung (120 Minuten). Sehr interessant für alle, die wissen wollen was denn nun Sache ist.
Was noch... Ach ja: "Buffy the Vampire Slayer" rules! Ja, immernoch. :E
Danke an alle die gewählt haben. Ich finde für den Thank You Award nominiert zu sein ist schon der Ehre genug. Zu Gewinnen ist dann nur noch das Sahnehäubchen. Nichtsdestotrotz, in meinem miesen Leben auch mal zu gewinnen, fühlt sich echt gut an. Witzle!
Ernsthaft, vielen Dank, Jungs!
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Verfasst von Humdinger am Do, 11.06.2009 - 05:22
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Vollkommen überraschend bin ich über ein Interview von Stephan Aßmus und Axel Dörfler gestolpert, das die beiden anlässlich der Chemnitzer Linux Tage im März diesen Jahres für RadioTux gegeben haben. Knapp 25 Minuten (MP3/OGG) erzählen die beiden von Haikus Entstehung, dessen Vor- und Nachteile und klären natürlich auch die immer gern gestellte Frage, wozu Haiku, wenn es doch schon Linux gibt...
Von dem Interview musste ich bei den Weblinks der Haikuseite auf Wikipedia erfahren. Also ehrlich, Jungs, sowas darf man doch nicht verheimlichen. Wie ihr seht, kommt's ja doch irgendwann raus. :)
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Verfasst von Humdinger am Mi, 10.06.2009 - 14:45
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Bei Haikuware gibt es ein Interview mit Eric Petit, "titer" im IRC, zu lesen. Eric konnte kürzlich vermelden, dass der Bittorrent Client Transmission 1.61 erfolgreich auf Haiku läuft.
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Erzähl uns ein bisschen über Dich.
Ich wohne in Nantes, Frankreich. Ich hab mit BeOS 4.5 in 1999 oder 2000 angefangen. 2001 kam ich zum VideLAN Projekt und fing u.a. damit an Tony Castle beim BeOS Port von VLC zu helfen. Am Ende hab ich den Port für einige Jahre übernommen.
Im Jahr 2003 startete ich dann HandBrake (erst auf BeOS, dann den Port zu MacOS X und Linux) und in 2005 Transmission. So ziemlich seitdem ich kein Student mehr bin, bin ich bei diesen Projekten nicht mehr aktiv, andere haben sie jedoch übernommen. Die BeOS/Haiku Versionen werden allerdings nicht mehr gepflegt.
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Seit der r30896 scheint die aktuelle Transmission Version 1.61 auch unter Haiku zu laufen. Wie gelang Dir das? Musstest Du dazu noch irgendwelche Bibliotheken portieren?
Im letzten Jahr hat Haiku eine Reife erreicht, die es für Entwickler richtig benutzbar macht. Das Haiku Team hat da saubere Arbeit geleistet und ich dachte, nun wäre es Zeit auch etwas zurückzugeben. Es stellte sich heraus, dass das Portieren bzw. Aktualisieren neuer Anwendungen eine gute Möglichkeit ist, verschiedene Bereiche des Systems einem Stresstest zu unterziehen. Ich hoffe, das hilft dabei Haiku zu einem ausgereiften Betriebssystem zu machen. So offenbarte der Transmission Port z.B. einige kleine Bugs in Haiku's Network Stack.
Transmission unter Haiku zu kompilieren und laufen zu lassen war keine große Sache. Ich musste nur einige Probleme von Transmission selbst und seinen Abhängigkeiten (libevent) umgehen, etwas mit dem Matt Madia bereits begonnen hatte. Die meiste Zeit nahm das Verfolgen der oben schon erwähnten Bugs in Anspruch.
Ich muss jetzt noch meine Änderungen etwas aufräumen und noch mehr testen (bisher hab ich dazu nur das Herunterladen von Dateien für einige Minuten probiert). Transmission 1.70 wurde kürzlich veröffentlicht und ich hoffe, dass wir einen offiziellen Haiku Port bis zu einem zukünftigen 1.7x Punkt-Release haben werden.
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Hast Du Pläne eine grafische Oberfläche (neben dem Webinterface) zu entwickeln bzw. zu portieren?
Transmission hatte schon mal eine eigene GUI unter BeOS (damals von Bryan Varner geschrieben), aber seitdem hat sich so viel innerhalb von Transmission geändert, dass es wahrscheinlich schneller wäre ganz von vorn anzufangen. Ich selbst hab das nicht vor - obwohl ich früher schon so einige GUIs entworfen habe, heutzutage nervt's mich. :)
Wie Du schon sagtest, momentan lässt sich ein Transmission Daemon gut über das Webinterface steuern.
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Arbeitest Du gerade auch noch an anderen Anwendungen oder hast Du Pläne für welche?
VLC 1.0.0 wäre ein logischer Kandidat. Scottmc arbeitet schon dran und ich hoffe, ich kann dabei helfen. Das wird bestimmt mehr Arbeit werden als für Transmission. Einerseits, weil es einfach ein größeres Projekt ist (mit viel mehr Abhängigkeiten), andererseits weil sich die aktuellen Entwickler dort stark auf die POSIX API des Betriebssystems verlassen. Das hat kürzlich selbst unter OS X zu Problemen geführt, wir werden also sehen wie gut sich Haiku da verhält. Unter Umständen erfordert es Änderungen oder Aktualisierungen von Haiku selbst.
Irgendwann würde ich auch gern beim PPC Port von Haiku helfen. Ich hab nämlich ein G3 iBook, das mit OS X so seine Probleme hat. Aber alles was ich tun kann, um der x86 Version zu helfen, sollte wohl zuerst kommen.
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Verfasst von Humdinger am Di, 02.06.2009 - 14:29
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IsComputerOn hat noch einen Nachzügler für die GSoC'09 Interviews zu bieten: Alexey "hitech" Burshtein.
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Erzähl uns als erstes etwas über Dich. Wie hast Du mit den Programmieren angefangen? Warum hast Du Dich dafür entschieden?
Diese beiden Fragen hängen eng miteinander zusammen, ich werde sie also auch zusammen beantworten. Ich heiße Alexey Burshtein. Ich habe russische Wurzeln (oder sollte ich "sovietisch" sagen? :) ), bin 1978 in West-Sibirien in Irkutsk geboren. Hier möchte ich mal die Gelegenheit ergreifen und eine falsche Vorstellung vieler zurechtrücken, wenn sie an Sibirien denken: Viele denke da an einen eiskalten, von Schneestürmen heimgesuchten Ort. Während das im Winter meistens stimmt, Temperaturen sinken bis zu -30°C, sind die Sommer normalerweise brühtend heiß. Dann steigen die Tempereaturen bis auf +40°C. Niemand sagt, das Leben sei einfach, besonders nicht an Orten wie diesen. :)
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Verfasst von Humdinger am Mi, 20.05.2009 - 15:55
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Und schon wieder ein Interview! Der Mai scheint dafür ja ein fruchtbarer Monat zu sein. Nach der langen GSoC-Reihe schiebt Haikuware nun ein "normales" Interview mit Rob Judd hinterher. Rob beschäftigt sich momentan mit einem Treiber für weit verbreitete TV Karten.
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Wie alt bist Du, wo kommst Du her und was machst Du beruflich?
Ich bin 56 und lebe in Melbourne, Australien. Wie so viele andere, bin ich zur Zeit auf Jobsuche.
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Kannst Du uns etwas über Dein Verhältnis zu BeOS und dem Programmieren im Allgemeinen erzählen? Wie ich sehe, bist Du bei BeBits registriert und hast schon einige Programme und Treiber für BeOS geschrieben.
Meinen ersten Kontakt hatte ich mit BeOS als ein Typ in meinen Laden kam, um eine Festplatte zu kaufen. Das war 1993 und er schleppte eine BeBox mit sich rum. Ich erinnere mich, dass ich sagte wie cool es aussah und dass es schade sei, dass es nur auf spezieller Hardware lief.
Meine Programmiererei ist eine lange Geschichte. Im College fing ich an mit Terminals an einer DEC PDP-8. Später arbeitete ich dann bei Wang Computer und überarbeitete in meiner Freizeit einige derer Hilfsprogramme, um sie effizienter zu machen. Mein erster eigener Rechner war ein Sirius I (in den USA auch bekannt als Victor 9000). Darauf lief MS-DOS 1.0a.
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Verfasst von Humdinger am Di, 19.05.2009 - 17:35
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Ein weiteres GSoC Interview, diesmal mit Tom Fairfield, ist bei Haiku Italia erschienen (deren Webseite übrigens seit kurzem in einem schönen neuen Look erstrahlt). Tom hat zwar den GSoC verpasst, dafür darf er sein Projekt im Rahmen des Haiku Code Drive durchziehen.
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Erzähl uns was von Dir.
Ich heiße Tom Fairfield, bin 22 Jahre alt und studieren Computerwissenschaften an der Xavier University in den USA. Ich interessiere mich schon sehr lange für Computer und ihre Programmierung.
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Verfasst von Humdinger am Sa, 16.05.2009 - 09:33
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BeOSNews hat das nächste Interview mit einem GSoC Anwärter für uns. Zu Gast ist Ankur Sethi, dessen Bewerbung es leider nicht in die 6 vergebenen Plätze geschafft hat.
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Erzähl uns ein bisschen von Dir.
Ich bin Ankur Sethi, IT Student und Apple Fanboy aus New Delhi, Indien. Mit 13 bin ich dem Programmiervirus erlegen und bin seither wie an den Stuhl geklebt. Ich lese auch sehr gern und wenn mich tatsächlich mal die Muse küsst, blogge ich auch.
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